Phonetik-Aufgabe:

Lesen Sie das Gedicht von Christian Morgenstern laut.
Achten Sie dabei auf die Aussprache von „b”, „d” und „g” am Wort- und Silbenende sowie vor harten Konsonaten!
Hören Sie dann den Text zur Kontrolle und üben Sie ihn!

Die unterstrichenen Wörter sind weiter unten erklärt!


hund

Himmel und Erde

Christian Morgenstern

Der Nachtwindhund weint wie ein Kind,
mund
dieweil sein Fell von Regen rinnt.
mund

Jetzt jagt er wild das Neumondweib,
mund
das hinflieht mit gebognem Leib.
mund

Tief unten geht, ein dunkler Punkt,
mund
querüberfeld ein Forstadjunkt. mund


Worterklärungen
Nachtwindhund - es gibt den Nachtwind und es gibt den Windhund, der Nachtwindhund ist eine Kreation des Dichters
Fell - die Haare eines Tieres
rinnt - rinnen = über etwas läuft Wasser
jagt - jagen = hinter etwas her laufen, meistens um es zu fangen
Neumondweib - der Neumond = wenn der Mond die Phase erreicht hat, in der man ihn nicht sehen kann, das Weib = die Frau
hinflieht - fliehen = weglaufen
gebogen - biegen = etwas durch Druck so verändern, dass es nicht mehr gerade ist
Leib - der Körper
querüberfeld - auch eine Kreation des Dichters = quer (diagonal) über das Feld
Forstadjunkt - ein Waldarbeiter


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